Oswald Fuchs

(geb. 1.1.1933 in Wien)

Oswald Fuchs

Oswald Fuchs brach sein Sportstudium in Wien ab und ging ans Reinhardt-Seminar. Erstes Schauspielerengagement am Theater in der Josefstadt.

Es folgten u.a. das Deutsche Theater Göttingen unter Heinz Hilpert (hier führte er auch zum ersten Mal Regie), das Schauspielhaus Bochum, die Berliner Schaubühne und das Schauspielhaus Düsseldorf, wo er für seine Darstellung des „Caliban“ in Shakespeares Sturm zum „Schauspieler des Monats“ ernannt wurde. 1974–79 war er Schauspieldirektor am Landestheater Innsbruck. Zahlreiche weitere Engagements in den Münchner Kammerspielen, am Wiener Burgtheater, am Schauspielhaus Zürich. Besondere Erfolge feierte Fuchs in komischen Rollen, die „Weltwoche“ bezeichnete ihn als „begnadeten Komiker“.

Von seinen zahlreichen Film- und Fernsehrollen u.a. in der TV-Serie Arsen Lupin in den 1970ern sind die Mitwirkung in Sachrang, Vom Glück verfolgt, jeweils inszeniert von Wolf Dietrich und die Arbeiten mit Peter Weck und Wolfgang Glück erwähnenswert. Zuletzt war Oswald Fuchs in Echte Wiener 2 – Die Deppat'n und die Gspritzt'n (2010) und in dem Kurzfilm An einem anderen Tag (2011) von Alexandra Makarová zu sehen.

Oswald Fuchs und Hans Salomon verbrachten die gemeinsame Schul- und Freizeit im Wien der Kriegsjahre. Sie verbindet eine mehr als 70jährige Freundschaft.


«Der alte Fuchs» (Trailer)

Oswald Fuchs zieht Bilanz, nimmt seinen letzten Kampf mit seinem Alter Ego auf und schreibt den Schlussakt seines Lebens neu.

Ein Film von Michael Thomas – www.deraltefuchs.at


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